Oktober 1990
Es ist soweit, die pädagogische Arbeit beginnt für die Pädagoginnen Eva Brandtner, Elisabeth Siedentopf, Silvia Gimmel und Barbara Büchner. An einem Anmeldetag im Oktober lernten sich die damaligen Eltern und das erste Team kennen. Danach ging es in den Räumen der Carolina-Fries-Grundschule los!
Damals war der Verein für Grundschule und Kinderhaus zuständig, was sich später änderte. Das Kinderhaus hatte seine Anfänge im 1. Stock der jetzigen Außenstelle der Grundschule. In dem Stockwerk war ein Klassenzimmer für die 1. Klasse gedacht. Zwei Räume standen dem Kinderhaus zur Verfügung. Diese Räume wurden von Eltern renoviert.
Zu Anfang gab es eine Gruppe mit 15 Kindern, diese wurde von Barbara Büchner und Silvia Gimmel betreut. In dieser Gruppe gab es Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Damals wurde sie aber noch nicht als Integrative Gruppe von der Stadt bezuschusst.
Die andere Gruppe war für 25 Kinder vorgesehen, die nach und nach vervollständigt wurde. Betreut wurden diese Kinder von Eva Brandtner und Elisabeth Siedentopf.

Februar 1991
Die beiden Kinderhausgruppen zogen in die Räume des jetzigen Kinderhauses. Im Laufe des Jahres gab es einen Tag der offenen Tür, der auch als Einweihung des Kinderhauses galt.

1992 Frühjahr
Es gab das erste Mal einen Montessori Diplomkurs, dieser wurde dann alle 2 Jahre angeboten.
Im Juni hatten wir Besuch von besonderen Kindern. Sie besuchten uns aus Tschernobyl. Das Kinderhaus hatte zu der Zeit Ferien und diese Kinder haben in dieser Zeit für eine Woche unsere Räume genutzt. Sie waren in Deutschland, um sich ein bisschen zu erholen und Kraft zu tanken.

August 1993
Im Sommer war das Wetter so schön, dass wir mit den Kindern im Eichwaldbad waren. Diese Abkühlung tat uns sehr gut und es war ein super Tag für uns alle.

1993 Herbst
Gründung der ersten Nachmittagsgruppe. Die Nachfrage nach mehr Kindergartenplätzen wurde immer größer. Somit gründeten wir die erste Nachmittagsgruppe.

1994 Frühjahr
Barbara Büchner arbeitet mit dem Montessori Material. Wir gehen einmal in der Woche zum Turnen. Dies machen wir in der Turnhalle der Grundschule, die uns dafür zur Verfügung gestellt wurde.

1995 Sommer
Barbara verlässt aus familiären Gründen bis 2000 das Kinderhaus. Alle sind sehr traurig. Es gibt eine Verabschiedung. Brigitte Wörner übernimmt die Leitung des Kinderhauses.

1996 Sommer
Der Garten wird umgestaltet. Am Wochenende wird mit Hilfe der Eltern in einer großen Aktion der Garten umgestaltet.

Dezember 1996
Wie jedes Jahr kommt uns der Nikolaus besuchen und verteilt kleine Geschenke.

April 1997
Es werden in einer Renovierungsaktion mit den Eltern mehrere Räume erneuert. Fam. Schäfer und der Vater von Martin Hipp übernahmen dabei die Leitung. Es wurden Wände abgeschlagen, der Stilleraum entstand, der Malraum und der Bewegungsraum.

1997 Herbst
Wir bekamen Besuch von Pädagogen und Kunsterziehern aus China. Der Besuch hat alle Räume besichtigt und hat viele Fragen gestellt. Es ist sehr interessant, sich mit Gästen aus anderen Ländern und Kontinenten auszutauschen, die Interesse an der Montessori Pädagogik haben.

1998
Wir können jetzt aus unseren Gruppenräumen aus dem Fenster schauen und uns dabei gemütlich etwas vorlesen lassen oder uns selbst etwas anschauen. Im Gang wurde die Kugelbahn von Reinhold Jungwirth gebaut und gleichzeitig entstand eine Treppe, damit wir dort auch aus dem Fenster sehen können, wenn Mama oder Papa uns ins Kinderhaus gebracht haben. Das ist echt super!

Juni/September 1999
Martina und Alexandra heiraten und wir stehen natürlich auch bei dieser Hochzeit am Standesamt.

Juli 1999
Die Vorschulkinder waren über Nacht im Kinderhaus, dieses war sehr aufregend und wurde auch sehr spät. Am nächsten Tag waren wir alle sehr müde.

September 2000
Es wurde die Mittagsbetreuung ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Schulleiter Herr Schwarzer und der Stadt übernahm der Montessori Verein die Trägerschaft der Mittagsbetreuung der Grundschulkinder. Die Leitung übernahm dort Nadine Kolarsch. Am Anfang waren es ca. 8 Kinder. Mit den Kindern war sie in einem Klassenraum in der Außenstelle der Grundschule.

Oktober 2000
10-jähriges Jubiläum. Wir feiern 10 jähriges, es entsteht ein riesiges Tuch mit Handabdrücken aller Kinder.

2001
72 Stunden Renovierungsaktion von Kolping. In einem kreativen Gewaltakt wurden Räume auf der Ebene des Kinderhauses für die Mittagsbetreuung umgebaut. Dort blieb die Mittagsbetreuung bis 2008

Juni 2002
In den jetzigen Gruppenraum von Gruppe 2 wird eine Raumabteilung gebaut. Dort konnten die Kinder ab sofort basteln und malen.

Februar 2003
Wir feiern Fasching. Die ganze Faschingswoche konnten sich die Kinder verkleiden und am Gumpigen Donnerstag kamen die Lauinger Hexen zu Besuch. Diese Tradition wird bis heute eingehalten.

Juli 2004
Wir hatten ein schönes Sommerfest. Es gab leckeres zu Essen. Dieses wurde von den Eltern mitgebracht. Wir haben auch gegrillt.

September 2004
Es fanden unsere Waldtage statt. Alle Gruppen waren mehrere Tage im Wald. Dort wurde über der Feuerstelle gekocht und auf Schatzsuche gegangen. Dies war und ist immer noch ein unvergessliches Erlebnis für die Kinder.

2005
Andrea Kugler bot das erste Mal Motopädie an: „Zentraler Ansatz ist die Bewegung, genauer die Wechselwirkung zwischen dem Körper in Bewegung und der Psyche des Menschen Bewegung wird verstanden als ein wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung, als Teil der Auseinandersetzung des Menschen mit seinem Körper sowie mit dem materialen und sozialen Umfeld“

Juni 2006
Nadja heiratet und wir sind im Standesamt und stehen an der Treppe Spalier.

2006 Sommer
In einer großen Wochenendgartenaktion wurde der Sandkasten des Kinderhauses umgebaut. Dabei wurden die Eltern ganz schön gefordert.

August 2007
Das Kindernest wurde erschaffen. Um den Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter 3 Jahren nachzukommen, wurde eine Planung erstellt, wie ein Kindernest zu bewerkstelligen ist. Dies war ein einschneidendes Ereignis. Es bedeutete für das Kinderhaus ein weiteres Strandbein. Es mussten viele Absprachen mit der Stadt getroffen werden. Finanziell musste alles durchdacht sein. Nachdem alles genehmigt war, wurde In den Sommerferien das Kindernest mit den Kinderhaus- und den zukünftigen Kindernest-Eltern renoviert und erschaffen. Dabei wurden die Eltern angeleitet und unterstützt von Albert Langenmayer. Die erste Gruppe war mit 15 Kindern geplant und die Betreuung übernahmen dort Sarah Schütze, Sabine Sailer und Barbara Büchner.

August 2008
Die Mittagsbetreuung wird größer. Durch die steigende Nachfrage an Mittagsbetreuungsplätzen, wurde die Kapazität der Mittagsbetreuung vergrößert. Dadurch reichten die Räume des Kinderhauses nicht mehr aus und die Mittagsbetreuung zog in die Räume der Grundschule Marienweg.

September 2008
Die leeren Räume der Mittagsbetreuung wurden nun vom Kindernest provisorisch genutzt. Es entstand eine 2. Gruppe. Nun gab es altershomogene Gruppen, eine für die Kinder von 12-18 Monate und eine für die 18-36 Monate alten Kinder. Dies kam den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder entgegen.

Juli 2009
Wir machten einen Ausflug nach Augsburg, dort waren wir im Planetarium und haben uns ein Theaterstück der Augsburgerpuppenkiste angeschaut im Rahmen der Gewalt Entwicklung von Kindern. Einige Eltern waren dabei.

November 2009
Wir hatten einen ganz tollen Martinsumzug. Vorher haben wir in einer Eltern/Kind Aktion Martinsgänse gebacken. Dabei wurden wir vom Team tatkräftig unterstützt.

Dezember 2009/ Januar 2010
In den Weihnachtsferien wurde der 2. Grupperaum des Kindernestes bedarfsgerecht renoviert. Unter der Leitung von Martin Wenisch und der Unterstützung der Eltern konnte dieser Raum in so kurzer Zeit fertig gestellt werden.

August 2010
Die Mittagsbetreuung zieht wieder in die Außenstelle der Grundschule. Mittlerweile sind es 64 Kinder, diese werden von insgesamt 6 Personen pädagogisch betreut.

Oktober 2010
20-jähriges Jubiläum.